Häufig gestellte Fragen zur Freiheitsflottille

(Stand: 21.07.2025)

Was ist die Freedom Flotilla Coalition?

Die Freiheitsflottille – Freedom Flotilla Coalition (FFC) – besteht aus Organisationen der Zivilgesellschaft und grassroots-Initiativen aus der ganzen Welt. Seit 2010 setzen wir uns aktiv gegen die illegale und unmenschliche Seeblockade vom Gazastreifen durch Israel ein und setzen damit den wichtigen Präzedenzcharakter der Free Gaza Bewegung fort, die seit 2008 mit Schiffen zum Gazastreifen fährt. Unsere Aktionen zielen darauf ab, das Völkerrecht zu wahren und das Recht des palästinensischen Volkes auf Bewegungsfreiheit, Selbstbestimmung und Würde zu fördern.

Die FFC setzt sich dafür ein, die Mittäterschaft von Regierungen, Konzernen und Institutionen, die die Besatzung, Apartheid und Kriegsverbrechen von Israel ermöglichen und davon profitieren, zu konfrontieren, bis die Blockade bedingungslos aufgehoben wird. Solange die Regierungen sich weigern zu handeln, wird die Zivilgesellschaft gewaltlose, direkte Aktionen durchführen, um die Blockade aufzuheben, und die Komplizenschaft und das Schweigen, die sie aufrechterhalten, aufzudecken.

Wo und wer sind die Kampagnen und Partner der FFC?

Zu den FFC-Kampagnen gehören: Canadian Boat to GazaFreedom Flotilla ItaliaMyCARE MalaysiaKia Ora Gaza Aotearoa / NZShip to Gaza NorwayPalestine Solidarity Alliance South AfricaRumbo a Gaza SpainShip to Gaza SwedenIHHMavi Marmara TürkiyeUS Boats to Gaza, das International Committee for Breaking the Siege of GazaFree Gaza AustraliaGaza Freedom Flotilla Cobh IrelandFreedom Flotilla Brazil, und Gaza Freedom Flotilla. Zu unseren Partnern gehören die Platform of NGOs for Palestine in Frankreich, der Union of Agricultural Work Committees in Gaza, und We Are Not Numbers.

Wann segelt die FFC?

In 2025 führt die FFC ihre Mission fort mit dem Ziel, durch gewaltlose direkte Aktionen die illegale Blockade vom Gazastreifen durch Israel zu beenden. Das Jahr 2024 war geprägt von zwei Versuchen, von Istanbul und Malta aus mit humanitärer Hilfe und Hunderten von Menschenrechtsverteidigern aus der ganzen Welt in See zu stechen. Die Madleen segelte im Juni 2025 mit 12 Personen an Bord. Im Juli segelte die Handala mit 21 Personen an Board. Unsere Missionen sind nach wie vor dringend, da Israel weiterhin gegen internationales Recht verstößt, indem es die Einreise lebensrettender Hilfsgüter behindert und Palästinenser im Gazastreifen kollektiv bestraft.

Alle bevorstehenden Aktionen stellen eine legitime Herausforderung für Israels genozidales Regime dar, indem sie Bewegungsfreiheit und Selbstbestimmung für die Palästinenser sowie ein Ende der unrechtmäßigen Herrschaft Israels über den Gazastreifen fordern.

 

Wer wird an Bord sein?

Für die Teilnahme an der FFC melden sich Freiwillige, die sich gemeinsam für die Gerechtigkeit, internationales Recht und friedlichen Widerstand einsetzen. Nach einem gründlichen Auswahlverfahren wählen wir Freiwillige aus verschiedenen Ländern aus und begrüßen die Vertreter der Zivilgesellschaft, unter Ihnen Politiker, Aktivisten, Journalisten, Gewerkschaftsführer, Künstler, Akademiker, Vertreter des Glaubens und Studenten. Hier können Sie lesen über einige unserer ehemaligen Freiwilligen, darunter die Teilnehmerinnen des  2016 Women’s Boat to Gazastreifen, der Kampagne für die gerechte Zukunft für Palästina von 2018 Just Future for Palestine, und unserer Fahrt in 2023-2024 For the Children of Gaza.

Aus welchen Ländern kommen die Teilnehmer der Flottille?

An unseren bisherigen und aktuellen Missionen nahmen Leute aus folgenden Ländern teil: Algerien, Aotearoa/Neuseeland, Australien, Brasilien, Turtle Island/Kanada, Frankreich, Deutschland, Indonesien, Irland, Italien, Jordanien, Kuwait, Libanon, Malaysia, Niederlande, Norwegen, Rumänien, Südafrika, Spanien, Schweden, Türkiye, Vereinigtes Königreich und Turtle Island/Vereinigte Staaten. Die Anzahl der Länder, die bei einer bestimmten Mission vertreten sind, hängt zum Teil von der Größe des/der beteiligten Schiffe(s) ab.

Warum sind so viele Länder vertreten?

Dies ist eine internationale zivile Mission, die auf das internationale Versagen von Regierungen und Institutionen reagiert. Die Präsenz von Vertretern aus der ganzen Welt spiegelt den globalen Konsens gegen Israels Völkermord im Gazastreifen und gegen die Mitschuld von Regierungen wider, die Israels Kriegsverbrechen unterstützen oder davon profitieren, und unterstreicht unsere kollektive Weigerung weiter zu schweigen. Unsere Mission stützt sich auch auf die globale Medienberichterstattung und den politischen Druck auf Länder in der ganzen Welt, damit diese ihren Einfluss auf Israel ausüben, um das Abschlachten der Palästinenser zu stoppen.

Wird die Freiheitsflottille den israelischen Behörden erlauben, den Inhalt des Schiffes, einschließlich der humanitären Hilfe, zu inspizieren?

Nein. Die FFC handelt in voller Übereinstimmung mit dem Seerecht. Unsere Schiffe werden von Drittparteien inspiziert, damit sichergestellt wird, dass keine gefährlichen Güter an Bord gebracht werden. Seit langem nutzt Israel den Begriff „Inspektion“ als Vorwand, um wichtige Hilfsgüter zu blockieren oder zu verzögern, und verbietet oft lebenswichtige Güter unter dem Vorwand der doppelten Verwendbarkeit, darunter Wasserfilter, Anästhetika und medizinische Geräte.

Entgegen den Aufforderungen der Vereinten Nationen hat die internationale Gemeinschaft es viel zu lange zugelassen, dass Israel die humanitäre Hilfe behindert bzw. vollständig blockiert und somit die kalkulierte und erzwungene Aushungerung des palästinensischen Volkes im Gazastreifen vorantreibt. Wir lehnen kategorisch ab Inspektionen durch die Streitkräfte, die für die Belagerung, den Völkermord, die Hungersnot und die brutalen Kriegsverbrechen verantwortlich sind. Im Einklang mit dem Urteil des Internationalen Gerichtshofs aus dem Jahr 2024 lehnen wir die Kontrolle der Hilfslieferungen durch Israel und den Einsatz des Hungers als Kriegswaffe ab.

Alle unsere direkten Kampagnen sind eine legitime Herausforderung an das völkermörderische Regime Israels und fordern Bewegungsfreiheit und Selbstbestimmung für die Palästinenser sowie ein Ende der unrechtmäßigen Vorherrschaft Israels über den Gazastreifen.

Von wo aus werden Sie in See stechen?

Die Schiffe fahren von Häfen im Mittelmeerraum ab. Sobald die genauen Einzelheiten bestätigt sind und wir sie weitergeben können, werden wir sie über unsere Social-Media-Kanäle und auf unserer Website veröffentlichen.

Was ist der Zielort?

Der Gazastreifen, Palästina.

Und was, wenn die israelische Streitkräfte den Zugang zum Gazastreifen verweigern?

Israel hat in der Vergangenheit wiederholt Angriffe auf die Flottille verübt, darunter die Entführung von Schiffen in internationalen Gewässern, Tasern und körperliche Angriffe auf Freiwillige, Entführung und Inhaftierung von Aktivisten ohne rechtliche Grundlage, Verhöre und anschließende Abschiebung von Menschenrechtsverteidigern. Bei dem Angriff auf die Mavi Marmara im Jahr 2010 wurden 10 Zivilisten durch israelische Streitkräfte ermordet und Dutzende weitere verletzt.

Wie zuvor wird die FFC durch internationale Gewässer und in die palästinensische Hoheitsgewässer fahren, wobei wir das Recht haben, dort zu navigieren und humanitäre Hilfe zu leisten. Jegliche Einmischung von Israel wäre ein Verstoß gegen die Anordnung des Internationalen Gerichtshofs vom März 2024, wonach Israel „die Lieferung dringend benötigter humanitärer Hilfe nicht länger durch jegliche Maßnahmen verhindern“ darf. Außerdem wäre dies ein Verstoß gegen das UN-Seerechtsübereinkommen. Als die UN-Experten im April 2024 erklärten: „Die Freiheitsflottille hat das Recht auf freie Durchfahrt in internationalen Gewässern, und Israel darf nicht in die völkerrechtlich längst anerkannte Freiheit der Schifffahrt eingreifen.“

Sollte Israel mit der Komplizenschaft unserer Regierungen die FFC daran hindern, den Gazastreifen sicher zu erreichen, wird sich ein gut dokumentiertes Muster rechtswidriger Gewalt wiederholen. Außerdem wird dadurch lebenswichtige Hilfe für die Palästinenser im Gazastreifen weiter verzögert im Verstoß gegen verbindliche rechtliche Anordnungen internationaler Institutionen.

Die Menschen und Regierungen in aller Welt dürfen nicht wegschauen. Ihre Aufgabe ist es das Völkerrecht einzuhalten, diese Mission und unsere Freiwilligen zu schützen und die Mitschuld an der Belagerung und dem Völkermord am palästinensischen Volk zu beenden. Wir fordern die internationale Gemeinschaft auf, Israel zur Rechenschaft zu ziehen.

Sind diese Missionen gefährlich?

Ja, aber die größte Gefahr liegt in der politischen Straflosigkeit, die es Israel und seinen Verbündeten erlaubt, den Völkermord an der palästinensischen Bevölkerung im Gazastreifen fortzusetzen, und darin, dass sie nichts dagegen unternehmen. Diese Frage sollte besser an die Staats- und Regierungschefs der Welt gerichtet werden – was tun sie, um zu verhindern, dass Israel Zivilisten, sowohl Palästinenser als auch Angehörige anderer Staaten, tötet und ihnen weiteren Schaden zufügt?

Die Freiwilligen der FFC, die zum Gazastreifen segeln, riskieren es, von den israelischen Streitkräften angegriffen zu werden, wenn unsere Regierungen es versäumen, Zivilisten zu schützen, die sich solidarisch zeigen. Wenn uns etwas zustößt, liegt die Verantwortung bei Israel und bei den Regierungen, die Israels Verbrechen finanzieren, mit Waffen versorgen und politischen Schutz bieten, insbesondere bei denen, die behaupten, für Menschenrechte und internationales Recht einzutreten, während sie diesen Völkermord ermöglichen und davon profitieren.

Die Palästinenser im Gazastreifen und in ganz Palästina sind täglich mit Gewalt, Vertreibung, Hungersnot und Tod konfrontiert. Die Risiken, die wir eingehen, verblassen im Vergleich zu denen, denen die palästinensische Bevölkerung im Gazastreifen tagtäglich ausgesetzt ist, die keinen Ausweg hat, weil sie in einem besetzten Gebiet lebt, das regelmäßig angegriffen wird. Wir leisten friedlichen Widerstand und weigern uns, angesichts der massiven Gräueltaten passiv zu bleiben.

Warum sind die Missionen der Freiheitsflottille so wichtig?

Da mehr als die Hälfte der Palästinenser im Gazastreifen Kinder sind, ist es wichtig, der Welt deutlich zu machen, dass die Blockade vom Gazastreifen sie am meisten gefährdet. Den palästinensischen Kindern, die im Gazastreifen, im Westjordanland und in der Diaspora leben, werden seit Jahrzehnten grundlegende Menschenrechte verweigert. Diese Rechtsverletzungen – von der Bewegungsfreiheit bis hin zum Recht auf Rückkehr – haben sich seit 2006 für die Palästinenser im Gazastreifen durch die nahezu hermetische Abriegelung, die Israel über den Gazastreifen verhängt hat, sowie durch die jahrzehntelange militärische und gewaltsame Besatzung noch verschärft.

Als Ergebnis einer bewussten politischen Entscheidung der israelischen Regierung, das palästinensische Volk auszuhungern, spitzt sich die Lage im Gazastreifen von Tag zu Tag zu, wobei sich Lebensmittelknappheit und katastrophaler Hunger im Gazastreifen ausbreiten. Der absichtlich geschaffene Mangel an medizinischen Hilfsgütern und an funktionierenden Kliniken oder Krankenhäusern zur Behandlung von Verletzungen hat zu einer Ausbreitung von Krankheiten, Infektionen und Tod geführt, so dass die Zeit drängt, da Fachleute voraussagen, dass Hunger und Krankheiten mehr Menschenleben fordern könnten als durch direkten Beschuss getötet wurden.

Ist die Freiheitsflottille eine gewaltlose Bewegung?

Ja. Unser Ziel ist es, die illegale israelische Blockade friedlich zu beenden, daher beruht jede Fahrt, die wir unternehmen, auf gewaltloser direkter Aktion. Alle Freiwilligen werden in gewaltlosem Widerstand, in der Vorbereitung auf eine mögliche Festnahme oder Inhaftierung sowie in den Grundsätzen der Solidarität und der Bekämpfung von Unterdrückung geschult.

Wir tragen keine Waffen. Wir begegnen staatlicher Gewalt mit friedlichem Widerstand. Die einzigen Waffen, die auf unseren Schiffen auftauchen, sind die, die die israelische Streitkräfte mitbringen, wenn sie uns entführen, überfallen oder angreifen, wie sie es in den vergangenen Jahren immer wieder getan haben. Die israelischen Streitkräfte brachten Waffen an Bord während des tödlichen Angriffs auf die Mavi Marmara in 2010, bei dem sie 10 Freiwillige ermordeten und Dutzende weitere verwundeten. Bewaffnete israelische Streitkräfte haben unsere darauffolgenden Missionen gekapert, wie zuletzt am 9. Juni 2025 und am 29. Juli 2018.

Warum heißt eines der Schiffe Handala?

Handala ist eine von einem palästinensischen Zeichner geschaffene Figur eines Jungen, der verspricht, sich erst umzudrehen, wenn er in ein freies Palästina zurückkehren kann. Er steht für palästinensische Kinder, vor allem für die, die durch die Besatzung von Israel vertrieben wurden, und ist zu einem universellen Symbol der Standhaftigkeit und des Widerstands geworden. Da mehr als zwei Drittel der Menschen im Gazastreifen palästinensische Flüchtlinge und über 50 % Kinder sind, ist Naji al-Ali, Handala, ein palästinensisches Flüchtlingskind, eine Zeichentrickfigur, die der Ungerechtigkeit den Rücken gekehrt hat, aber nie weggegangen ist. Handala bleibt ein starkes Symbol für den Kampf des palästinensischen Volkes um Gerechtigkeit und Selbstbestimmung.

Bringen die Schiffe der Flottille Hilfslieferungen in den Gazastreifen?

Ja. Alle unsere Schiffe haben humanitäre Hilfe an Bord. Aber obwohl es dringend notwendig ist, den Palästinensern im Gazastreifen humanitäre Hilfe zukommen zu lassen, reicht dies nicht aus, um die Bedingungen der Blockade auch nur ein wenig erträglicher zu machen. Eine alarmierende Zahl von Palästinensern im Gazastreifen ist auch aufgrund politischer Entscheidungen von Regierungen, die an Israels völkermörderischer Kampagne beteiligt sind oder von ihr profitieren, auf Hilfe angewiesen. Unser Ziel ist es, die illegale Israel-Blockade zu beenden, die den Bedarf an Hilfsgütern überhaupt erst verursacht. Neben geringfügigen Mengen an Hilfsgütern ist unsere wichtigste Fracht immer die menschliche Solidarität. An Bord unserer Schiffe befinden sich internationale Augenzeugen, Journalisten und Menschenrechtsverteidiger. Wir hoffen, dass diese Fahrt einen Korridor für die Menschen öffnet, damit mehr Hilfe und Unterstützung auf dem See- und Landweg nach Palästina gelangen kann und, was noch wichtiger ist, damit das palästinensische Volk seine eigenen Hoheitsgewässer sicher für die Fischerei, weitere maritime Ressourcen, Reisen, Exporte und Importe nutzen kann.

Unterstützt die FFC die Bewegung Boykott-Divestment-Sanktionen (BDS)?

Ja. BDS ist eine von Palästinensern geführte, gewaltlose globale Bewegung für Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit. Sie vertritt den klaren Grundsatz, dass die Palästinenser Anspruch auf die gleichen Rechte wie der Rest der Menschheit haben. Die Partner der FFC unterstützen den palästinensischen Aufruf zu Boykott, Desinvestition und Sanktionen. Bitte besuchen Sie die Seiten der einzelnen Partner für Informationen und Aktionen in Ihrer Region, oder suchen Sie eine BDS-Kampagne in Ihrer Nähe.

Während wir uns auf den Widerstand gegen die illegale Blockade gegen das palästinensische Volk im Gazastreifen konzentrieren, sehen wir dies im größeren Kontext der Unterstützung des Rechts auf Bewegungsfreiheit für alle Palästinenser. Wir unterstützen die folgenden breit angelegten auf das Völkerrecht gestützten Forderungen nach den Rechten der Palästinenser, darunter:

    1. Beendigung der illegalen Besetzung und Kolonisierung des gesamten palästinensischen Gebietes durch Israel und Abbau der Apartheidmauer im Einklang mit dem Gutachten des Internationalen Gerichtshofs von 2004;

    2. Anerkennung der Grundrechte der palästinensischen Bürger von Israel auf Gleichberechtigung; und

    3. Anerkennung, Schutz und Förderung des Rechts der palästinensischen Flüchtlinge auf Rückkehr in ihre Häuser und zu ihrem Eigentum, wie es in der Resolution 194 der UN-Generalversammlung vom 11. Dezember 1948 festgelegt ist.

In welchem Zusammenhang stehen die Missionen der Freiheitsflottille zu den Geflüchteten, die über das Mittelmeer nach Europa fliehen?

Wir glauben, dass Flüchtlingskrisen zum Teil auf einen Mangel an politischem Willen zur Beseitigung von Zuständen zurückzuführen sind, die Menschen dazu zwingen, ihre Heimat auf der Suche nach Sicherheit zu verlassen. Die Ursachen dafür sind Imperialismus, Krieg, Besatzung, fehlende Klimagerechtigkeit und die Weigerung mächtiger Staaten, Menschenrechte oder friedliche politische Lösungen zu unterstützen.

Die Palästinenser gehören mit über 5 Millionen registrierten Flüchtlingen zu den größten und am längsten vertriebenen Bevölkerungsgruppen der Welt. Mehr als 70 % der Bevölkerung vom Gazastreifen sind Flüchtlinge. Freizügigkeit ist ein Grundrecht, doch im Gegensatz zu anderen Mittelmeerflüchtlingen sind die Palästinenser im Gazastreifen völlig gefangen und können weder auf dem See-, Land- noch Luftweg in Sicherheit fliehen. Flüchtlinge, auch Palästinenser, müssen das Recht haben, sich frei zu bewegen und in Würde in ihrem Heimatland zu leben, nicht im Exil.

Wie kann ich die Kampagne unterstützen?

Unsere Missionen sind mit maritimen, medialen, diplomatischen und politischen Blockaden konfrontiert. Da die Mainstream-Medien nicht über die von Israel ausgeübte Gewalt berichten, sind wir oft mit einer „Medienblockade“ konfrontiert, die unsere Freiwilligen auf See zusätzlich gefährdet. Deshalb ist es wichtig, dass Sie ein „Freiwilliger an Land“ werden. Sie brauchen nicht zu segeln, um Teil dieser Bewegung zu sein.

Neben den hier aufgeführten Vorschlägen können Sie auch helfen, indem Sie:

•        die Botschaften der Freiheitsflottille verstärken. Teilen Sie unsere Updates und Inhalte auf Instagram,  Facebook,  XTelegramTikTokBluesky und LinkedIn. Sie finden unsere Kanäle und alle wichtigen Updates sind hier: https://linktr.ee/freedomflotillacoalition

•        Druck auf die Medien ausüben: Treten Sie der Medienblockade entgegen, die die israelische Aggression abschirmt und palästinensische Stimmen zum Schweigen bringt. Teilen und verstärken Sie die Resonanz der Berichte, die die Realität unserer Arbeit zeigen und die Palästinenser, insbesondere die im Gazastreifen, als Menschen darstellen, die die gleichen Rechte haben wie alle anderen.

•        Üben Sie Druck auf Ihre Politiker aus: Kontaktieren Sie örtliche, nationale und internationale Vertreter. Fordern Sie sie auf, sich zu äußern, für unsere sichere Durchfahrt zu sorgen, Maßnahmen zu ergreifen, um die Blockade vom Gazastreifen zu durchbrechen und die palästinensischen Menschenrechte zu unterstützen.

Je mehr Menschen aufmerksam werden und sich dafür einsetzen, um so sicherer werden unsere Freiwilligen sein.