PRESSEMITTEILUNG 04-05-2025

ZUR SOFORTIGEN VERÖFFENTLICHUNG
Datum: 04.05.2025
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PRESSEMITTEILUNG
Die Freedom Flotilla Coalition (FFC) möchte die Öffentlichkeit darüber informieren, dass wir von
der maltesischen Regierung ein sehr willkommenes Update erhalten haben. Darin wird die
Absicht erklärt, logistische Unterstützung und mögliche Reparaturen an unserem Schiff
„Conscience“ zu leisten. Wir möchten unsere Absicht bekräftigen, nach Malta einreisen zu
dürfen, mit der Garantie, dass unsere friedliche Reise nach Gaza in keiner Weise behindert
wird.
Als die Küstenwache die „Conscience“ erstmals ansprach, gab sie sich vorgeblich nicht zu
erkennen und benötigte knapp eine Stunde, um den Brand an Bord zu löschen. Die Besatzung
signalisierte um Hilfe, doch ihr Funksignal wurde manipuliert, was weitere Zweifel aufkommen
ließ. Die maltesischen Streitkräfte hatten sie zudem zum Verlassen des Schiffes aufgefordert.
Damit hatte die „Conscience“ rechtlich keine Garantie für die Sicherheit unseres Schiffes, was
Vereinbarungen behinderte.
Die FFC möchte ihre Verpflichtung klarstellen, mit den zuständigen Behörden
zusammenzuarbeiten, um das vorübergehende Andocken unseres Schiffes für Reparaturen
und Gutachter zu beschleunigen, damit wir die dringende humanitäre Mission nach Gaza
fortsetzen können.
Der Sprecher des FFC, Thiago Avila, erklärt im Namen der über 20 Nationalitäten der
freiwilligen Mediziner, Pädagogen, Ingenieure, Landwirte, Studenten, Aktivisten, Sozialarbeiter
und Gemeindeorganisatoren, die derzeit in Malta arbeiten:
„Die heutigen Nachrichten sind eine sehr positive Entwicklung. Wir freuen uns auf den Dialog
und die Abstimmung mit den maltesischen Behörden, um die Aufmerksamkeit der Medien und
der Öffentlichkeit wieder auf das Wesentliche zu lenken: auf Israels geplanten Völkermord, die
vorsätzliche Hungersnot und die umfassende Zerstörung des Gazastreifens.“

FFC-Organisatorin und Sprecherin Yasemin Acar erklärt:
“Unsere Mission ist es, angesichts des Völkermords in Gaza weltweite Solidarität zu
mobilisieren. Seit über 60 Tagen ist keine humanitäre Hilfe über den Landweg angekommen.
Diese Krise erfordert dringendes internationales Handeln. Da es an politischem Willen mangelt,
bleiben wir unserem Handeln als Weltbürger verpflichtet. Wir sind für jede Unterstützung
dankbar, doch jeder Tag ohne Untersuchung verzögert die Hilfe und verweigert Gerechtigkeit.
Wir haben das Recht zu erfahren, wer uns angegriffen und das Leben humanitärer Helfer
gefährdet hat.“